Das Gewinnerfoto unseres Foto-Wettbewerbes 2014

Eingesendet von: Anna-Jacqueline Limprecht
Eingesendet von: Anna-Jacqueline Limprecht

Die Collage vermittelt einen sehr persönlichen Eindruck eines deutsch- französischen Sommers. Sie verbindet Bekanntes, Charakteristisches mit dem Erlebten, dem eigenen Eindruck, der zwar zunächst vom Kulissenhaften ausgeht, aber vor allem durch das Inbild der Gemeinschaft zu einer neuen Perspektive führt.

Ganz richtig, ensemble, c`est tout : )

Wir gratulieren herzlich der Gewinnerin und danken allen TeilnehmerInnen!

UPDATE: Die glückliche Gewinnerin hat uns wiederum ein Foto vom Einsatz des Gewinns zukommen lassen. Vielen Dank dafür – wir sind uns sicher, es hat geschmeckt!

Käseplatte

Foto-Wettbewerb: Deutsch-französischer Sommer

Ihr seid gerade im Sommerurlaub oder zu Hause mit eurer Kamera unterwegs? Dann möchten wir euch gerne dazu einladen, bei unserem Fotowettbewerb mitzumachen und uns ein Bild von eurem Deutsch- Französischen Sommer zu schicken!

Das kann ein Ort in Deutschland oder Frankreich sein, ein Detail, das euch auffällt und euch an die beiden Länder und ihre Besonderheiten denken lässt- oder etwas ganz Anderes. Wir freuen uns auf eure Ideen und Eindrücke!

Was : Ein Foto zum Thema „Deutsch- Französischer Sommer“

Wer : Jeder über 18

Wozu : Ihr teilt eure deutsch- französischen Eindrücke! Und der Einsender des interessantesten Fotos bekommt einen Gutschein einer Düsseldorfer Fromagerie

Einsendeschluss : 1. Oktober 2014

Details: Sendet einfach euer Foto an unsere E-Mail-Adresse : dfg.duesseldorf@gmail.com

Aus eurer E-Mail muss euer vollständiger Name hervorgehen. Ihr könnt euer Foto (JPEG Format) auch unter einem Benutzernamen veröffentlichen. Gebt diesen dann bitte einfach in eurer E-Mail an.

Mit der Einsendung eures Fotos erklärt ihr euch damit einverstanden, dass dieses dauerhaft auf unserer Homepage veröffentlicht bleibt. Mit eurer Einsendung erklärt ihr konkludent, dass ihr über alle Rechte am eingereichten Bild verfügt sowie keine Rechte Dritter (Persönlichkeitsrechte) durch das Bild verletzt werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Mitglieder des Vorstandes sind von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.

Beispielbild
Beispielbild

VIRGINIE T. – Vortrag am 26. August 2014 – Nachlese

Une salle sur son 31, du champagne, un décor prestigieux, voilà le cadre de la soirée qui s’est déroulée ce mardi 26 aout à l’Industrie-Club sur l’invitation du Deutsch-Französischen Kreises (le cercle franco-allemand de Düsseldorf). Le thème de cet événement ?

VIRGINIE T. !

Ce champagne, dont les ventes sont basées sur le E-commerce, nous a été présenté par  Mme Virginie Taitinger qui a créé sa propre marque en 2008.

Plus qu’une présentation marketing, il s’agissait dans apprendre plus sur les vins, les champagnes, les grands crus. Qu’est ce qui fait un grand champagne ? Combien de temps peut-on le conserver ? Comment le déguster ? etc…

Une soirée très enrichissante qui nous a encore une fois démontré qu’il n’y jamais de mauvaise occasion pour passer une soirée habillée !

Photo

Sommergrillen 2014 – Nachlese

SommergrillenAn einem der Pavillons hängen Fähnchen in den Farben der Tricolore, der Duft von Bratwurst und Steaks liegt in der Luft und es läuft gute Musik. Dies bedeutet: Es ist wieder soweit. Die DFGD e.V. hat am 24. Juli 2014 zum traditionellen Sommergrillen eingeladen und rund 50 Mitglieder und Freunde des Vereins sind der Einladung gefolgt.

Die Vorbereitungen des Organisationsteams haben sich gelohnt. Das dritte Sommergrillen der DFGD e.V. startet um 18 Uhr bei bestem Sonnenschein. Die ersten Gäste bedienen sich an den selbstgemachten Salaten, andere stoßen mit gekühlten Getränken auf einen schönen Abend an. Versucht man den Gesprächen zu lauschen, so hört man eine Mischung aus Französisch und Deutsch. Es wird viel gelacht.

Die gute Stimmung wird auch nicht getrübt, als es gegen 20 Uhr zu einem überraschenden Regenschauer mit Blitz, Donner und Hagel kommt. Zwar scheitern die Versuche, den Grill mit Regenschirmen vor dem Unwetter zu schützen. Dafür stehen die Gäste im Trockenen: Während einige Zuflucht im Juridicum suchen, warten andere in den Pavillons den Schauer ab. Schon kurze Zeit später ist das Unwetter vorbei und die Helfer können den Grill wieder mit neuer Kohle anzünden. Die Musik läuft wieder. Es wird weitergefeiert.

Bis in den späten Abend hinein amüsieren sich die Mitglieder und Freunde. Dann ist es Zeit Abschied zu nehmen. Denn einige Studierende fahren schon bald nach Frankreich, um ein Auslandsjahr zu absolvieren. Doch auch an der Partneruniversität gibt es einen Verein, der sich der deutsch-französischen Freundschaft widmet und zu dem die DFGD e.V. in Kontakt steht.

„Wie jedes Jahr – ein tolles Fest mit netten Leuten und guter Stimmung!“ Das Lob gilt dem Team, das sich um die Organisation des Sommergrillens gekümmert hat. Man ist sich einig. An der recht jungen Tradition möchte man festhalten: Auch im kommenden Jahr soll ein Sommergrillen der DFGD e.V. stattfinden!

 

Sommergrillen am 24. Juli 2014

Bildschirmfoto 2014-07-12 um 14.02.58In diesem Jahr geht unser Sommergillen auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität bereits in die dritte Runde.

Bei Bier und weiteren kalten Getränken sowie Würstchen und Fleisch vom Grill möchten wir ab 18 Uhr im Innenhof des Juridicums (hinter Geb. 24.91) auf das Semesterende anstoßen.

Wir hoffen auf sonniges Wetter und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen aller Mitglieder, Freunde und Interessierten!

 

 

Weinseminar Nr. 2 – Nachlese

So lange wir auf unser zweites Weinseminar sehnsüchtig warten mussten, so schnell war es am Dienstag dann auch schon wieder vorbei. Die 17 glücklichen Teilnehmer fanden trotz drei Stunden intensiven Trainierens der Geschmacksnerven anhand der wie immer sachkundigen und charmanten Anleitung unserer Expertin, Marie-Hélène Miodek (www.weinprofil.de): „Es hätte auch noch länger dauern können!“.

Das freute uns zu hören! Aufgrund des großen Erfolgs der Seminarreihe planen wir schon weiter: nach den beiden Einführungsseminaren werden wir uns in einem Aufbauseminar nun um einzelne Regionen kümmern. Mitglieder und Abonnenten unserer Facebook-Gruppe werden natürlich informiert.

Ganz herzlicher Dank gilt unserer Referentin, die ihre Leidenschaft am Thema Wein trotz der für dieses komplexe Thema kurzen Zeit lebendig und anschaulich vermitteln konnte, und natürlich unseren Teilnehmern, die mit ihrem großen Interesse und guter Stimmung zu einem rundherum gelungenen Abend beigetragen haben.

(Spätestens) bis zum nächsten Seminar!

Weinseminar Nr. 2 – Anmeldungen jetzt möglich!

Nach der überwältigenden Resonanz auf unser letztes Weinseminar ist es nun endlich soweit: wir gehen in die zweite Runde!

Unser Seminar findet schon bald, am Dienstag, den 20. Mai um 18:30 in den Räumen der Juristischen Fakultät der HHU statt. Der Teilnahmebeitrag wird diesmal einheitlich für eine solche Veranstaltung unschlagbare 15 Euro betragen.

Inhaltlich wird das Seminar genau dem letzten entsprechen. Das heißt: volle drei Stunden geballtes Weinwissen mit Verkostung und anschließendem Käseessen, geleitet von Expertin Marie-Hélène Miodek (www.weinprofil.de). Ein darauf aufbauendes Folgeseminar ist ebenfalls in der Planung.

Auch dieses Mal sind die Plätze wieder äußerst knapp – meldet Euch daher so schnell es geht an. Um dies zu tun, schreibt uns einfach eine Mail an dfg.duesseldorf (at) gmail.com. Gerne dürft Ihr auch Freunde mitbringen und diese anmelden – nennt dann einfach nur ihre Namen in der Anmeldungs-Mail. Die Anmeldungen werden in der Eingangsreihenfolge bearbeitet, wobei Interessenten, die bereits beim letzten Seminar nicht zum Zuge gekommen sind, Vorrang erhalten.

Die Zahlung wird wieder im Voraus sowohl bar als auch per Überweisung möglich sein. Nach Eurer Anmeldung erhaltet Ihr entsprechende Informationen.

Wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen und freuen uns auf ein interessantes und angenehmes Seminar!

 

Unsere Veranstaltung im Mai

Montag, 5. Mai 2014 – Stammtisch der DFGD, Uerige 

Liebe Mitglieder,

auch im Mai laden wir Euch zu unserem monatlichen Stammtisch ein.

Wir treffen uns nächste Woche Montag, den 5. Mai, um 19:30 Uhr in der Brauerei Uerige (Berger Straße 1, 40213 Düsseldorf, Altstadt).

Für die Anfahrt mit dem ÖPNV empfiehlt sich die Haltestelle “Heinrich-Heine-Allee“.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen!

„Der Große Krieg 1914-1918 – Der Krieg, der alles verändert hat“

Vortrag von Prof. Dr. Herfried Münkler für den Deutsch-Französischen Kreis e.V. am 10.März 2014

???????????????????????????????

Am 10. März 2014 besuchten wir auf Einladung des Deutsch-Französischen Kreises e.V. den Vortrag „Der Große Krieg 1914-1918 – Der Krieg, der alles verändert hat“ von Prof. Dr. Herfried Münkler im Industrieclub Düsseldorf.

Bei seinem Vortrag im Düsseldorfer Industrieclub hat Herfried Münkler zahlreiche Zuhörer in seinen Bann geschlagen. Sich entschuldigend für den «professoralen Gestus» ging er eingangs auf Kritiken, die seinem Werk und dem unlängst euphorisch auf dem Markt angenommenen Werk von Christopher Clark entgegen gebracht werden, ein.

In völlig freier und noch dazu druckreifer Rede folgte dann die Diskussion von mehreren Leitfragen, die letztlich den ganzen ersten Weltkrieg, la Grande Guerre, einfassten: Angefangen beim Ausbruch bis hin zum erstaunlichen Durchhalten der Soldaten, dem Ende des Krieges und seinen Folgen, sind doch verschiedene Konflikte der Gegenwart in nicht unerheblichem Maße Folgen der Grenzziehungen zu Ende des ersten Weltkrieges. Es wechselten sich immer wieder die Diskussion von grundsätzlichen strategischen Optionen und intensiver Detailbetrachtung ab:

Was wäre geschehen, wenn der Fahrer von Franz Ferdinand nicht stehen geblieben wäre? Wie sollte man in Berlin auf eine russische Streitmacht reagieren, die sich in verkehrsgünstiger Lage positioniert hatte? Hätte der Kaiser die Möglichkeit gehabt, den Aufmarsch gegen Frankreich zu stoppen?

Bei der folgenden Diskussion wurde manch eine Frage gestellt, die aktuelle Probleme, wie die NSA oder die womöglich bevorstehende Spaltung der Ukraine, berührten, auf die Winkler ebenso fundiert antwortete wie er seinen Vortrag gehalten hat – auch wenn manchmal eine Frage den Rahmen seiner politologischen Expertise überschritten hat.

Wir danken dem Deutsch-Französischen Kreis e.V. für diesen interessanten und erkenntnisreichen Vortrag im Industrieclub.

Den Abend ließen wir in einem Brauhaus in der Düsseldorfer Altstadt gemütlich ausklingen.

??????????????????????????????????????????????????????????????

 

Thomas Mann {und} Frankreich – mit oder ohne parenthèse

Zum Besuch der Ausstellungseröffnung „Thomas Mann {und} Frankreich“ am 14.Februar 2014

Foto_Thomas_Mann_und_Frankreich

Wir kennen das wahrscheinlich von uns selbst – die Frankreichbegeisterung setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen, aus zugänglichen und aus weniger offensichtlichen. Umso interessanter scheint es, die letzteren zu erkunden, bei uns – und bei anderen. Vielleicht gingen wir mit diesem Ziel zu der Ausstellungseröffnung „Thomas Mann {und} Frankreich“ im Goethe Museum im Schloss Jägerhof am 14. Februar 2014.

Die Ausstellung, veranstaltet von der Thomas Mann-Gesellschaft Düsseldorf e.V. und dem Goethe-Museum Düsseldorf in Verbindung mit dem Institut français beschäftigt sich mit dem Verhältnis Thomas Manns zu Frankreich, das, wie wir in den Einführungsvorträgen unter anderem von der stellvertretenden Direktorin des Goethe-Museums, dem Vorsitzenden der Thomas Mann-Gesellschaft Düsseldorf e.V. und dem Leiter des Institut français erfuhren, ein noch nicht bis ins Detail erforschtes ist.

So spiegelt die Ausstellung den aktuellen Stand der Auseinandersetzung mit diesem Thema wider und lässt viele Teilaspekte deutlich werden, wie den Einfluss französischer Lektüre auf Thomas Mann, seinen Briefwechsel mit André Gide, aber auch die Rezeptionsgeschichte seiner Werke in Frankreich.

Neben der deutlich werdenden Empathie für sein Nachbarland lässt die Ausstellung aber auch erkennen, dass das Verhältnis Thomas Manns zu Frankreich nicht immer ein einfaches war, Übersetzungen seiner Werke ließen auf sich warten und Anerkennung und Bewunderung wurden Thomas Mann in großen Teilen der französischen literarischen Welt erst mit der Verleihung des Nobelpreises zuteil.

Ein Rundgang durch die kleine, aber sehr durchdachte Ausstellung ist auch ein Rundgang durch die verschiedenen Ebenen der Beschäftigung mit Frankreich, der literarischen, der politisch geprägten, aber auch der sehr persönlichen: Keiner der Besucher der Eröffnungsausstellung, auch wir nicht, konnte nicht lächelnd an dem ausgestellten Grammophon vorbeigehen, auf dem Thomas Mann, begeistert von Debussy, die Prélude à l‘après- midi d‘un faune gehört und in seinem Werk verarbeitet hat.

Wer sich auch einen etwas ungewöhnlichen Aspekt Thomas Manns oder Frankreichs anschauen möchte, kann dies noch bis zum 30 März 2014 im Goethe-Museum im Schloss Jägerhof tun und für sich die Frage beantworten, in wieweit eine parenthèse zwischen Thomas Mann und Frankreich gehört…

Unsere Veranstaltung im Februar

Mittwoch, 19.02.2014, um 19:30 Uhr – Stammtisch der DFGD, Bar Alexandra

Auch im Februar bieten wir unseren monatlichen Stammtisch an. Diesmal zieht es uns an einem Mittwoch nach Bilk in die beliebte Bar Alexandra, die mit Studentenausweis den ganzen Mittwochabend „Happy Hour“ hat und sehr gute Cocktails für 5 Euro anbietet.

Treffpunkt: 19:30 Uhr, Bar Alexandra, Merowingerstraße 18, 40223 Düsseldorf

Keine Anmeldung erforderlich.

Wir freuen uns über Eure Anmeldungen und die rege Teilnahme an unseren Treffen!

Eine Entdeckungsreise zwischen Säure, Weiche und Tanninen – das erste Weinseminar der DFGD

Zum Weinseminar der DFGD am 21. Januar 2014

Nach langen Vorbereitungen war es am Dienstagabend in den ehrwürdigen Räumen des „Restaurant+Bar im Malkasten“ endlich soweit: das erste Weinseminar der DFGD konnte seinen 24 neugierigen Teilnehmern neue Einblicke in die komplexe Welt der Weinverkostung eröffnen.

„Wein ist ein Kulturgut, gerade in Frankreich. Deshalb sind wir sehr froh, wenn wir unseren Teilnehmern mit dem Kennenlernen dieser Kultur auch einen besseren Blick auf Frankreich eröffnen können“, fasste es Alexander Arfert, 1. Vorsitzender der DFGD, gleich zu Anfang zusammen. Und auch unsere Referentin, Wein-Expertin Marie-Hélène Miodek (http://www.weinprofil.de), konnte ihre nahezu lebenslang gehegte Leidenschaft nur schwer verbergen: „Wein ist so vielseitig wie das Leben – jeder verbindet mit ihm etwas anderes und doch begleitet er uns häufig genug in unseren schönsten Momenten“.

Und so konnten wir in dreieinhalb intensiven Stunden anhand von Grauburgunder, Chardonnay und Syrah-Merlot einen ersten Eindruck davon gewinnen, warum das Wein so viel mehr ist als nur ein Genussmittel. Immer mit zwei Weinen gleichzeitig im strengen Verkosterblick lernten wir, worauf es bei Wein von guter Qualität ankommt und wie man dies als mündiger Weintrinker erkennen kann. War der Wein im Glas eher grün, hellgelb oder goldgelb? Waren die Tannine mit der Säure ausbalanciert? War das Bukett eher fruchtig, oder doch blumig? Und was passiert mit dem rauchigen Geschmack der Gerbstoffe im Rotwein, wenn man dazu Käse isst? Fragen, die uns vorher eher überfordert hätten, wurden auf einmal konkret fassbar.

Stellt man sich diese Fragen einmal so intensiv, ändert dies den Blick auf ein scheinbar so alltägliches Getränk ganz von alleine.

Für den schönen und gelungenen Abend möchten wir uns herzlich bei Frau Miodek und bei allen Teilnehmern bedanken. Sehr gefreut haben wir uns auch über die Untestützung der „Fromagerie“  in Unterbilk (Infos unter http://prinz.de/duesseldorf/locations/35781-fromagerie/) bei der Auswahl und  Zurverfügungstellung des verkosteten Käses. Besonderer Dank gilt  zudem dem „Restaurant+Bar im Malkasten“ (http://www.mk-1.biz), welches uns seine Räumlichkeiten mit herrlich edlem Ambiente zur Verfügung stellen konnte.

Die Durchführung eines weiteren Weinseminars ist in Planung. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

« Je suis femme et je conte mon histoire. »

 

Zum Besuch des Kinofilms „La vie d’Adèle“ am 15. Januar 2014

Am Abend des 15.01.2014 unternahm die DFGD mal wieder einen gemeinsamen Kinobesuch. Auf dem Programm stand diesmal der Film „La vie d’Adèle“ (dt. Titel: „Blau ist eine warme Farbe“) des französischen Regisseurs Abellatif Kechiche. Er handelt von der 17-jährigen Schülerin Adèle (Adèle Exarchopoulos), die nach ihren ersten sexuellen Erfahrungen mit einem Mann entdeckt, dass sie sich eher zu Frauen hingezogen fühlt. Sie verliebt sich in die ältere Kunststudentin Emma (Léa Seydoux), die nicht nur durch ihre blau gefärbten Haare auffällt, sondern auch durch ihren selbstbewussten und intellektuellen Charakter. Adèle wird Léas Muse doch das Glück hält nicht lange an. Als Adèle sich allein und vernachlässigt fühlt, betrügt sie ihre Freundin mit einem Mann. Doch Léa kann ihr nicht verzeihen und es kommt zur schmerzhaften Trennung.

Bei einer Dauer von knapp drei Stunden nimmt sich der Film ausgiebig Zeit, die Gesichter, Gesten und Körper der Hauptfiguren zu zeigen und wird so zu einer Charakterstudie. Nicht nur wegen einer minutenlangen Sexszene zwischen den beiden Hauptfiguren wurde der Film in Frankreich kontrovers diskutiert. Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen das Gesetz zur Einführung der Ehe für alle („mariage pour tous“) wurde das Liebesdrama bei den Filmfestspielen von Cannes 2013 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet. Trotz der langen Laufzeit kam aufgrund der intensiven Darstellung keine Langeweile auf. Fazit: Ein nach Ansicht der anwesenden (diesmal durchweg männlichen) Mitglieder empfehlenswerter Film, der uns vor Augen führt, dass die Liebe nicht immer einfach ist. 

Foto

«On n’est pas sérieux quand on a dix-sept ans…»

Zum Besuch des Kinofilms „Jeune et Jolie“ am 25. November 2013

Am 25. November 2013 besuchten wir gemeinsam den Kinofilm „Jeune et Jolie“ in französischer Originalfassung. Der Film des französischen Regisseurs François Ozon erzählt von der 17-jährigen Isabelle (Marine Vacth in ihrer ersten Hauptrolle), die sich unter dem Pseudonym Léa übers Internet mit meist älteren Männern verabredet, die sie für Sex bezahlen. Weder Eltern noch Freunde ahnen etwas von ihrem Doppelleben, bis auf einmal ihr (groß-)väterlicher Freier an einem Herzinfarkt stirbt und die Polizei einige Fragen an sie hat.

Der Film lässt beim Zuschauer viele Fragen offen. Auf dem Weg zum nahegelegenen Brauhaus – wo wir den Kinoabend gemütlich ausklingen ließen – spekulierten wir, was ein junges und hübsches Mädchen ohne Geldnot antreibt, nachmittags als Edel-Callgirl zu arbeiten: Langeweile, Vater-Komplex oder die Suche nach sexueller Erfüllung?

Bei den Filmfestspielen von Cannes wurde der Film im Wettbewerb gezeigt und war zu Recht für die Palme d’Or nominiert. Er ist Ausdruck des Zeitgeistes in Frankreich, wo derzeit ein Gesetzesentwurf diskutiert wird, demzufolge die Kunden von Prostituierten mit einem Bußgeld bestraft werden sollen. Dagegen haben sich 343 prominente Franzosen (u.a. Frédéric Beigbeder) in der Zeitschrift Causeur mit einem Manifest für das Recht auf käuflichen Sex ausgesprochen. Allein schon wegen dieser gesellschaftlichen Relevanz: nach einhelliger Meinung der Gruppe ein sehr sehenswerter Film!

Kino_bambi_foto_klein

„De l’Allemagne‘ – Geschichte einer Ausstellung“

Zum Vortrag von Prof. Dr. Andreas Beyer für den Deutsch-Französischen Kreis im Industrieclub am 20. November 2013

Am 20. November 2013 folgten wir der Einladung des Deutsch-Französischen Kreises zu dem Vortrag „De l’Allemagne‘ – Geschichte einer Ausstellung“ in den Industrieclub Düsseldorf. In seinem kurzweiligen Vortrag berichtete der Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, Prof. Dr. Andreas Beyer, über die im Sommer 2013 im Louvre gezeigte Ausstellung. Diese war mit etwa 200 Werken deutscher Künstler die größte, die in Frankreich je gezeigt wurde. Auf beiden Seiten des Rheins wurde sie wegen des Bildes, das sie von Deutschland zeichnet, lebhaft diskutiert. Prof. Beyer selbst, der die Ausstellung mit initiiert und kuratiert hat, distanzierte sich wegen der veränderten Zusammenstellung später von dieser.

Prof. Beyer führte anhand eines Querschnitts der ausgestellten Werke durch die spannenden kunstgeschichtlichen Zusammenhänge und erläuterte die Konzeption der Ausstellung sowie die Schwierigkeiten, die sich durch die gemeinsame Auswahl der Werke und die gesamte Umsetzung der Idee stellten. Er problematisierte auch, dass die eigentlich schon für 2012 geplante Ausstellung durch ihre Platzierung im Kontext des 50-jährigen Jubiläums des Elysée-Vertrags im Jahr 2013 und durch die Datierung auf den Zeitraum 1800 bis exakt 1939 stark politisch belastet wurde.

Die Zuhörer und der Referent selbst stimmten jedoch mit dem ebenfalls anwesenden Leiter des Institut Français Düsseldorf, Pierre Korzilius, während der abschließenden Fragerunde darin überein, dass der deutsch-französische Dialog auch heute noch nicht ohne Stereotypen auskommt. Prof. Beyer betonte trotz aller Kritik insbesondere, dass durch die Ausstellung ein angeregter deutsch-französischer Dialog über Kunst geführt wurde und dies allein schon als ein großer Erfolg zu werten sei.

Die Mitglieder der Deutsch-Französischen Gemeinschaft Düsseldorf, denen die Teilnahme an der Veranstaltung ermöglicht wurde, bedanken sich bei dem Deutsch-Französischen Kreis für die Einladung und den interessanten Abend im Zeichen der deutschen und französischen Kunst!

 

Unsere Delegation im Industrie-Club
Unsere Delegation im Industrie-Club

Professor Beyer erklärt Anselm Kiefer

Professor Beyer erklärt Anselm Kiefer

 Weitere Infos zur gelaufenen Ausstellung und Ausschnitte aus der Diskussion unter folgenden Links:

http://www.louvre.fr/expositions/de-l-allemagne-1800-1939-de-friedrich-beckmann

http://www.zeit.de/2013/15/ausstellung-louvre-deutsche-kunst

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/de-l-allemagne-im-louvre-aus-tiefem-tal-zu-riefenstahl-12141764.html

http://www.sueddeutsche.de/kultur/ausstellung-de-lallemagne-in-paris-die-kriegernation-hat-kultur-1.1635754-3